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Mittwoch, 30. November 2022

Klimawandel in Deutschland: Zecken fast ganzjährig aktiv, neue Arten breiten sich aus/ Vorsorgemaßnahmen auch im Herbst wichtig

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Berlin (ots) –

Aufgrund der immer milderen Winter sind Zecken hierzulande inzwischen fast ganzjährig aktiv. Auch die aus Afrika stammende Tropenzecke findet in Deutschland immer bessere Lebensbedingungen. Da Zecken gefährliche Krankheitserreger, zum Beispiel die Viren der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), übertragen können, ist Vorsorge ganzjährig wichtig. In den sogenannten FSME-Risikogebieten empfiehlt die STIKO einen Impfschutz für alle, die dort mit den Blutsaugern in Kontakt kommen können. Zu den FSME-Risikogebieten gehören in Deutschland mittlerweile mehr als 40 Prozent der Stadt- und Landkreise.

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems und nicht mit Medikamenten heilbar. In schweren Fällen kann sie sogar tödlich verlaufen. „Impfen ist der beste Schutz vor FSME“, erklärt Zeckenexperte Prof. Dr. Gerhard Dobler. „Für einen mehrjährigen Impfschutz sind drei Impfungen in einem bestimmten zeitlichen Abstand notwendig.“ Zecken verfallen erst in Kältestarre, wenn es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen kälter als fünf Grad Celsius ist. Die wärmer werdenden Temperaturen der Herbst- und Wintermonate haben daher zur Folge, dass sich die Zeckensaison hierzulande ausweitet und Vorsorgemaßnahmen nahezu ganzjährig wichtig sind. Denn: FSME-Viren sind die am häufigsten durch Zecken übertragenen Viren in Deutschland. Folgen einer FSME können dauerhafte gesundheitliche Schäden wie Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen sein.

Tropische Zeckenart breitet sich aus

Eine weitere Folge des Klimawandels: Die Hyalomma-Zecke, auch Tropenzecke genannt, breitet sich in der Bundesrepublik aus. Zecken der Gattung Hyalomma waren bisher vor allem in Afrika sowie Westasien zu finden und gelangen von dort zum Beispiel durch Zugvögel nach Europa. Die Hyalomma-Zecke ist deutlich größer als die hier heimischen Zeckenarten und gilt als Überträger der gefährlichen Krim-Kongo-Viren und der Zecken-Fleckfieber-Bakterien. Zeckenstiche sollten daher unbedingt vermieden werden. Um vorzubeugen, empfiehlt sich das Tragen langer Kleidung und das gründliche Absuchen des eigenen Körpers nach jedem Aufenthalt im Freien.

Weiterführendes Presse-, Bild- und Videomaterial: FSME-Presseseite (https://www.pfizer.de/fsme-pressematerialien?token=2022)

Aktuelle Informationen zu Zecken und FSME: www.zecken.de

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Quelle: ots

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