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Dienstag, 7. Februar 2023

Informieren und debattieren über die wehrhafte Demokratie / Die Deutschlandradio-Denkfabrik 2023 startet mit neuem Jahresthema

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Berlin (ots) –

Der Krieg in der Ukraine hat die Frage nach unserer Verteidigungsfähigkeit neu gestellt. Nun wird die Bundeswehr aufgerüstet und aufgewertet. Viele fordern wieder eine Dienstpflicht. Aber auch weltweit geraten Demokratien unter Druck, die Feinde der offenen Gesellschaft gewinnen an Boden, autoritäre Regime fühlen sich stärker denn je. Wie lässt sich die Demokratie verteidigen, gegen äußere wie innere Feinde?

Diese Frage erkunden Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova in ihren Programmen ab Januar 2023 im Rahmen der Denkfabrik von Deutschlandradio. Mehr als 38.000 Hörerinnen und Nutzer hatten zuvor an einer Online-Abstimmung über vier Debattenthemen teilgenommen, eine Rekordbeteiligung für die fünfte Ausgabe der Denkfabrik. Die Mehrheit wählte das Thema „Die wehrhafte Demokratie“.

Von der großen Politik zum alltäglichen Handeln im eigenen Umfeld

„Wie wichtig eine wehrhafte Demokratie ist, spüren wir zu außergewöhnlichen Anlässen, wie jüngst, als die Reichsbürger-Razzia Schlagzeilen gemacht hat. Im Grunde ist es aber ein Thema, das uns als Gesellschaft jeden Tag beschäftigt. Das reicht von der großen Politik bis zum Handeln im eigenen Umfeld. In der Denkfabrik machen wir uns auf die Spurensuche. Für unsere Hörerinnen und Hörer – und, ganz wichtig, im Dialog mit ihnen“, so Stefan Raue, Intendant von Deutschlandradio. Über das Publikumsprojekt Denkfabrik spricht er am 5. Januar im „Dlf-Magazin“ (Deutschlandfunk, 19.15 Uhr).

Deutschlandfunk Kultur startet zu Jahresbeginn in der Sendung „Studio 9“ eine Reihe mit Collagen und Interviews und stellt die Frage: Wie wehrhaft ist unsere Demokratie? Es kommen Menschen zu Wort, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind – in der Hoffnung auf ein besseres, freieres Leben. Und es sprechen Menschen, die diese Demokratie mitgestalten wollen: Zum Beispiel Tareq Alaows aus Syrien, der als erster Geflüchteter in den Bundestag einziehen wollte und seine Kandidatur nach massiven Anfeindungen zurückzog (ab 2. Januar, 5.05 – 9.00 Uhr und 17.05 – 19.00 Uhr).

Verfassungsschutz und Geschichte der Bundeswehr

Im Deutschlandfunk beleuchtet die Sendung „Kulturfragen“ die „wehrhafte Demokratie“ in verschiedenen Kontexten. Der Historiker Jan Claas Behrends erklärt den Begriff aus geschichtlicher Perspektive vom Radikalenerlass bis zu den Reichsbürgern. (8. Januar, 17.05 Uhr). Wie kann sich die EU heute gegen eine Erosion durch Nationalismen und Egoismen einzelner Staaten wehren? Darüber spricht der Europarechtler René Repasi (15. Januar, 17.05 Uhr).

Wesentlicher Bestandteil der Denkfabrik ist der Austausch mit den Hörerinnen und Nutzern. Für die kommende Ausgabe planen die Redaktionen, verstärkt Publikumsveranstaltungen vor Ort durchzuführen.

Online bündelt das Denkfabrik-Portal alle Beiträge zum neuen Thema ab 1. Januar unter: deutschlandradio.de/denkfabrik. Interessierte können auch den monatlichen Denkfabrik-Newsletter (https://denkfabrik.deutschlandradio.de/newsletter-denkfabrik-102.html) abonnieren.

Pressekontakt:
Xenia Sircar
Deutschlandradio
presse@deutschlandradio.de
030/8503-6164
www.deutschlandradio.de/presse
Original-Content von: Deutschlandradio, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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