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Sonntag, 3. März 2024

Glück und Zufall – bestes Gespann und persönliche Geschmackssache

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Ist Leben Glück, oder geschehen erfreuliche Ereignisse rein zufällig? Darüber zerbrechen sich Philosophen seit Menschengedenken ihre gelehrten Köpfe. Die Wahrheit liegt dazwischen, denn ob wir dem Zufall die Kontrolle überlassen oder unserem persönlichen Glück aktiv entgegenlaufen, bleibt eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Glück: lebenslange Jagd nach flüchtigem Wohlbefinden

Die einen leben minimalistisch in bester Gelassenheit. Andere streben ständig nach neuen Zielen, die sie als Glück definieren. Schnäppchenjäger, Weltenbummler, Liebesjunkies oder Arbeitstiere sehen die einzige Chance zum Wohlbefinden in dieser jeweils intensiven Betätigung. Während der Jagd nach dem Glück bereitet bereits die gedankliche Aussicht Freudenschauer. Ist das Ziel erreicht, beschreiben viele den eigentlich erstrebten Glückszustand als leer.

Zufall: Mitnichten!

In den JackpotPiraten Nachrichten finden Spielefans mindestens wöchentlich ihren Kick. Eine kleine Investition, und schon winkt ein Geldsegen unbekannter Höhe. Ihre Lust auf Zufall bereitet zwischen Einsatz und Ziehung Vergnügen, das sich durchaus glücklich wie Vorfreude anfühlt. Verspielt sind alle Menschen, allerdings viele lieber mit strategischer Aussicht auf Spielglück. Tatsächlich reduziert aktives Spielen mit teilweise vorhersehbaren Ereignissen den Faktor Zufall. Doch sobald zwei und mehr Personen am Tisch sitzen, kann der beste Plan an besseren Karten oder der höheren Würfelzahl anderer scheitern.

Strategische Unterschiede zwischen Zufallspredigern und Glücksrittern

Pessimisten, so heißt es, seien die glücklichsten Menschen. Denn ihre Befürchtungen von zufälligen negativen Ereignissen würden immer wahr. Optimisten dagegen betrachten einen Tag ohne negativen Zufall als gelungen und somit glücklich. Zufallsprediger sind also eher passive Charaktere, allerdings stets mit dem leisen Wunsch nach Wundern. Glücksritter arbeiten aktiv an der Verbesserung ihrer Lebenssituation. Von negativen Zufällen lassen sie sich bremsen, aber nicht aufhalten. Auf ihre Weise akzeptieren beide Seiten nicht, dass Glück von innen kommt und nur bedingt von äußeren Umständen abhängt.

Eigeninitiative macht glücklich

Ein Plan für den Tag, die Woche, den Monat und das Jahr ist immer gut. Viele Menschen haben an ihrer Pinnwand eine Bucket List platziert. Darauf stehen Dinge, die sie aktuell nicht umsetzen können, aber früher oder später unbedingt machen möchten. Durch fleißige Arbeit, gutes Zeitmanagement und ohne jeglichen Stress freuen sie sich bei jedem Blick zur Wand auf den Tag, an dem sie den einen oder anderen Punkt als erledigt abstreichen können. Glück ist ein ebenso fließender Prozess wie das ganze Leben. Sich Ziele setzen, sich am Augenblick erfreuen und am Abend auf einen erfüllten Tag zurückblicken, so einfach kann sich Glück anfühlen.

Zufällig glücklich? Na klar, sobald die Jagd endet

Je weniger Menschen sich vor Zufall fürchten und auf ihn hoffen, desto leichter lebt es sich mit all den täglichen Lebensveränderungen. Wenn es Spaß macht, heben Glücksspiel, Aktivitäten mit anderen oder stille Auszeit die Stimmung. Wer einmal Glück als flüchtiges und keinesfalls seltenes Element begriffen hat, erlebt einen deutlich entspannteren Alltag, ohne sich von negativen Ereignissen deprimieren zu lassen. Leben ist nun einmal ein veränderlicher Prozess. Es leben zu dürfen, ist bereits ein erstaunliches und keinesfalls zufälliges Glück.

Fazit:
Glück lässt sich weder erzwingen noch exakt beschreiben. Zufall steigert es ebenso wenig, wie es sich als mentaler Dauerzustand festhalten lässt. Die Jagd nach Glück und das Akzeptieren zufälliger Veränderungen halten dazwischen das Leben spannend.

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