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Freitag, 1. März 2024

87 % der Unternehmen kämpfen mit einem Arbeitskräftemangel

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Eschborn (ots) –

Fehlende Fachkräfte machen Unternehmen in Deutschland zurzeit am meisten zu schaffen. Von diesem Mangel sind insbesondere technische Berufe betroffen. Die Digitalisierung könnte Abhilfe schaffen – doch die Nutzung von Zukunftstechnologien wie KI ist hierzulande noch ausbaufähig.

Für 87 % der Unternehmen in Deutschland stellt der Arbeits- und Fachkräftemangel eine aktuelle Herausforderung dar. Das zeigen die Ergebnisse der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Q4 2023 (https://www.randstad.de/hr-portal/personalmanagement/randstad-ifo-personalleiterbefragung/). Aber auch bürokratische bzw. gesetzliche Hürden (76 %) und steigende Energie- und Standortkosten (74 %) sind für viele der befragten Unternehmen herausfordernde Faktoren.

Am stärksten unter einem Bewerber:innen- und Arbeitskräftemangel leiden die Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung (29 %), Technik und Technologie (24 %) und Computer sowie IT (12 %). „Wir sehen, dass vor allem die Digitalisierung als Zukunftsfeld vom Arbeitskräftemangel betroffen ist. Doch in dieser Herausforderung steckt bereits der Kern der Lösung“, erklärt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Innovations & Concepts bei Randstad Deutschland.

Potenzial von KI und Automatisierung nicht unterschätzen

„Denn dank Künstlicher Intelligenz ist es bereits heute an vielen Stellen möglich, Routineaufgaben zu automatisieren, um die bestehenden Arbeitskräfte zu entlasten“, so Susanne Wißfeld. „Indem Unternehmen sich für die Chancen neuer Technologien öffnen und diese in ihre Arbeitsprozesse integrieren, können sie die eigene Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig und nachhaltig steigern – und gleichzeitig den Mangel an Fachkräften lindern.“

Doch obwohl KI und Automatisierung für den geschäftlichen Erfolg immer entscheidender werden, hinkt insbesondere Deutschland bei der Nutzung von Zukunftstechnologien hinterher. Der Pulse Survey des Randstad Arbeitsbarometers aus dem vergangenen Jahr hat etwa gezeigt, dass gerade mal 24 % der Arbeitnehmer:innen in Deutschland KI im Tagesgeschäft nutzen.

Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern bietet Vorteile

Neben dem Aufbau digitaler Prozesse im Unternehmen kann die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern gewinnbringend sein. „Personaldienstleister können einen kurzfristigen Bedarf an Fachkräften über Zeitarbeitsmodelle und auf Projektbasis mit Freelancern abdecken. Längerfristig können sie durch Personalvermittlung die notwendigen Fähigkeitsprofile für die Bereiche Verwaltung, IT und Technik in Unternehmen bereitstellen. Außerdem unterstützen Personaldienstleister bei der Optimierung von Prozessen und Strukturen, die sich in der Rekrutierung und Mitarbeiterbindung langfristig doppelt auszahlt“, ergänzt Susanne Wißfeld.

Über die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung

Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Q4 2023 (https://www.randstad.de/hr-portal/personalmanagement/randstad-ifo-personalleiterbefragung/), die quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt wird. Die Studie befragt 600 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen. Die Sonderfragen des vierten Quartals 2023 konzentrieren sich auf die Bewertung der politischen Rahmenbedingungen seitens der Wirtschaft.

Über das Randstad Arbeitsbarometer

Das Randstad Arbeitsbarometer (https://www.randstad.de/hr-portal/personalmanagement/randstad-arbeitsbarometer/) wurde 2003 eingeführt und deckt inzwischen 34 Länder auf der ganzen Welt ab. Die Studie erscheint einmal jährlich und macht sowohl nationale als auch globale Trends auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Verschiedene Pulse Surveys in ausgewählten Ländern ergänzen im Jahresverlauf das Randstad Arbeitsbarometer mit Einblicken in aktuelle Entwicklungen. Die Befragung wird online unter Arbeitnehmer:innen im Alter von 18 bis 65 Jahren durchgeführt, die mindestens 24 Stunden pro Woche einer bezahlten, nicht selbständigen/freiberuflichen Tätigkeit nachgehen. Die Mindeststichprobengröße beträgt 800 Interviews pro Land.

Über die Randstad Gruppe Deutschland

Randstad ist Deutschlands führender Personaldienstleister. Unser Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen gleiche Chancen zu bieten und sie dabei zu unterstützen, in der sich schnell verändernden Arbeitswelt relevant zu bleiben. Wir verfügen über ein umfassendes Verständnis des Arbeitsmarktes und helfen unseren Kunden, die qualifizierte, vielfältige und flexible Belegschaft aufzubauen, die sie für ihren Erfolg benötigen.

In der Randstad Gruppe Deutschland begleiten rund 2.850 interne Mitarbeitende Menschen dabei, ihr Potenzial auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen und auszuschöpfen. Unser Umsatzvolumen umfasst rund 2,014 Milliarden Euro (2022). Neben der klassischen Zeitarbeit zählen die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR-Lösungen und Inhouse Services zu unserem Portfolio. Unsere individuellen Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeitende und Bewerber machen uns auch für Fach- und Führungskräfte zu einem attraktiven Arbeitgeber und Dienstleister. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören außerdem die Unternehmen Tempo-Team, Gulp, Monster, twago, Randstad RiseSmart, Randstad Sourceright sowie Randstad Outsourcing. CEO ist Richard Jager.

Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2022 hat Randstad weltweit mehr als 2 Millionen Menschen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen, über 230.000 Kunden beraten und damit einen Gesamtumsatz von rund 27,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das macht Randstad zum weltweit größten Personaldienstleister.

Pressekontakt:
Randstad Deutschland Pressestelle
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
Fon 01525 / 450-9349
E-Mail: [email protected]
www.randstad.de
Original-Content von: Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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